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"Das Reich der Himmel gleicht einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine kostbare Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie."


Matth. 13, 45 + 46


Das Evangelium von Jesus Christus



Jesus erzählte dieses Gleichnis vor ca. 2000 Jahren in Israel. Der Kaufmann ist Gott. Die Perle ist die Seele eines Menschen, der an Jesus Christus glaubt.

Gott bezahlt für sie den höchsten Preis. Nämlich mit dem Leben seines eingeborenen Sohnes. Jesus Christus musste am Kreuz unsere Schuld gegen Gott auf sich nehmen und leiden und sterben. Er selbst war völlig unschuldig und frei von Sünde oder Irrtum. Er kam in unsere Welt, um den Preis für unsere Erlösung mit seinem eigenen Blut zu bezahlen (=der Kaufpreis).


Was ist dieses "Reich der Himmel" ? Es ist die Herrschaft Gottes! Es ist das wunderbare Reich der Liebe und des Lichtes in der unsichtbaren Welt. Es wird von unzählbaren Engeln und Heiligen bewohnt. Gott thront dort in Herrlichkeit. Ihn anzubeten und zu schauen ist die wahre Glückseligkeit aller Himmelsbewohner. 

Engel und Menschen wurden von Gott geschaffen, um in Ewigkeit in seiner Gemeinschaft glückselig zu sein. Wer Gott dient und seinen Nächsten liebt wie sich selbst, erfüllt den Sinn seines Lebens. Deshalb ist dies das größte Gebot in der Bibel.

Dieses Reich der Himmel beginnt schon hier auf der Erde im Herzen eines jeden Nachfolgers von Jesus. Damit wir zu Gott als Vater im Himmel kommen können, kam der Sohn Gottes auf die Erde. Vor ca. 2000 Jahren wurde Jesus Christus ein Mensch wie wir. Er lebte ein reines Leben, tat einzigartige Wunder und lehrte die Wahrheit über Gott. Dann starb Er an einem Kreuz, um die Sünde der Welt auf sich zu nehmen. Doch drei Tage später war sein Grab leer. Jesus ist körperlich vom Tod auferstanden und vielen Augenzeugen erschienen. Vierzig Tage später fuhr er vom Ölberg bei Jerusalem auf in den Himmel. Zu jener Herrlichkeit beim Vater, aus der er gekommen war.

Vor seiner Himmelfahrt gab Jesus seinen Jüngern folgenden Auftrag: "Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Und lehret sie zu halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an das Ende der Welt." (Matth. 28, 18-20) 

Seit fast 2000 Jahren wird dieser Auftrag von wahren Jüngern Jesu ausgeführt. Das Neue Testament ist hierfür die schriftliche Grundlage. Die Botschaft der Bibel hat seitdem viele Millionen Menschen aus aller Welt mit dauerhaften Frieden mit Gott erfüllt. Durch das von Jesus am Kreuz vergossene Blut hat Gott sie von ihren Sünden reingewaschen. Gott hat ihnen neues und ewiges Leben gegeben. Bis heute ist die Kraft des Evangeliums ungebrochen. Lese doch selbst einmal das Johannesevangelium. Lass Dir Jesus vor die Augen malen von einem, der Ihn kannte wie kein Zweiter.

Im "Reich der Himmel" sitzt Jesus zur Rechten Gottes. Er selbst ist wahrer Gott und wahrer Mensch. Durch den Heiligen Geist, den Er jedem Nachfolger gibt, geschieht das Werk Jesu auf Erden bis heute. An einem zukünftigen Tag, der oft in der Bibel prophezeit wird, kommt Jesus Christus sichtbar und in großer Herrlichkeit wieder. Wirst Du dann zu Ihm gehören? Oder wirst Du gerechterweise für Deine Sünden verdammt werden?

Darum sagt Jesus: "Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!  Denn jeder, der bittet, empfängt, und wer sucht, der findet, und wer anklopft, dem wird aufgetan." (Matth. 7, 7+8)

"Also (auf diese Art und Weise) hat Gott die Welt geliebt, dass Er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben", sagt Jesus in Johannes 3,16.

Dieser Satz fass die ganze Bibel zusammen.

Glaube von ganzem Herzen an Jesus Christus und gib ihm Dein Leben. Dann wirst Du gerettet und eine solch kostbare Seele sein.







Suchen und finden




Es fällt uns schwer zu verstehen, dass Jesus der einzige Weg zu Gott sein soll. "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich", sagte der Meister am Vorabend seiner Kreuzigung (Johannes 14,6). Auch seine Jünger hatten zunächst solche Schwierigkeiten. Sie berichten im Neuen Testament ehrlich darüber. Als Jesus 1980 in mein Leben kam, ging es mir nicht anders. Mir stellte sich die Frage, ob es nicht auch andere Wege zu Gott gibt.

Diese Frage und ihre Antwort sind das Thema dieser Homepage.  Heute ist weltweit ein großer Trend zu beobachten. Nämlich der, alle Religionen "unter einen Hut zu bringen".  Ob Papsttum oder Dalai Lama, Indianer oder gemäßigte Moslems - man entdeckt gemeinsame spirituelle Wurzeln oder Techniken. Und läßt "äußere" Unterschiede einfach stehen.

Ein für viele faszinierendes Buch dazu ist die Autobiographie eines Yogi von Paramahansa Yoganda.  Er berichtet darin über Erscheinungen von Krishna oder Jesus sowie übernatürlichen Kräften verschiedener Yogis. Im Mittelpunkt steht ein gewisser Guru namens Babaji, der seit Jahrtausenden im Himalaya lebt und von Zeit zu Zeit in verschiedener Form, auch als Lichtgestalt, erscheint. Er gilt als Urheber des Kriya-Yogas, einer uralten Technik zur schnellen Vereinigung mit Gott. Diesen Kriya Yoga brachte Paramahansa Yogananda in den 20-er Jahren nach Los Angeles/USA. Von dort gelangten seine Lehren auch nach Europa. Babaji lehrt ausdrücklich die Einheit aller Religionen.

Ich berichte hier über meine Reise zu Babaji im Jahr 1982. Er war von 1970 bis 1984 in Haidakhan/Indien. Dort bin ich ihm begegegnet. Heute hat er eine wachsende Anhängerschar weltweit.

 Meinen Erlebnisbericht kannst Du auch als kostenlose CD bei mir bestellen:

reinhold.watty@t-online.de

Es ist ein 45-minütiger Vortrag über meine Erfahrungen mit Gott sowie der Reise nach Babaji.

Unter der Rubrik "Unterscheiden" ist ein längerer Artikel über übernatürliche Kräfte. Aus welcher Quelle kommen "spirituelle Erfahrungen"? Es ist sehr wichtig zu erkennen, woher eigene Erfahrungen kommen. Sind sie von Gott? Oder aus "finsteren Quellen?"


Gott segne Dich!


Reinhold Watty



Bei Babaji in Haidakhan 


Erlebnisbericht


Im November 1980 durfte ich eine besondere Begegnung mit Jesus Christus erleben. Damals war ich 21 Jahre alt. Dies geschah, nachdem ich als Briefträger einer 86 Jahre alten, schlichten evangelischen Christin, die mir aus ihrem Leben erzählte, zugehört hatte.

Bis dahin wusste ich nur sehr wenig von Ihm. Er war sicher ein faszinierender Mensch gewesen und wohl bereit gewesen, sich lieber kreuzigen zu lassen als seine Überzeugung aufzugeben. Mir war auch die Geschichte mit der Ehebrecherin (Johannes 8) bekannt. Ich bewunderte es, wie Jesus  dieser Frau damals das Leben rettete. Die frommen Heuchler hätten sie sonst umgebracht.

Ich hielt nichts vom "Christentum". Ich war längst aus der Kirche ausgetreten. Ich wusste von den Kriegen und Folterungen, die besonders die Römisch Katholische Kirche begangen hatte. Damit wollte ich niemals etwas zu tun haben.

Doch seit einigen Monaten hatte ich die Überzeugung gewonnen, dass es Gott irgendwie geben muss. Das Leben mit seinen faszinierenden Möglichkeiten, die Liebe von Mann und Frau, Musik oder die Schönheit des Weltalls führten mich zu dieser einzig möglichen Schlußfolgerung. Das Leben konnte kein "Zufall" sein. Und Gott hatte etwas mit den Religionen zu tun. Sonst wusste ich nicht viel darüber. Ich hatte auch nie, bis auf einmal, gebetet.

Damals nahm ich Drogen und suchte Erfahrungen mit ihren Wirkungen. Mir wurde klar, dass es auch andere "Bewußtseinsebenen" gab. Wovon viele Menschen scheinbar keine Ahnung hatten. Ich glaubte auch an die Möglichkeit, diese "Ebenen" ohne Drogen erreichen zu können. Zum Beispiel durch Yoga. Das war für mich zunächst nur eine Theorie.

Und nun war Jesus in mein Leben gekommen. Seine wunderbare Liebe ließ mich einige Minuten (die kostbarsten meines Lebens) über der Erde schweben. Er erfüllte mich mit der Herrlichkeit Gottes. Am Morgen hatte jene alte Christin, der ich die Post brachte, gesagt, dass Jesus "in mir und ich in Ihm" sein würde, wenn ich Ihm mein Leben schenken würde. Ich tat dies, ohne es ihr zu sagen. Denn ich hatte bei ihr eine Atmosphäre gespürt, die ich auch von einer anderen Familie  kannte, die an Jesus glaubte. Ich wusste aber nicht, dass diese Frau Jesu Worte aus dem Johannesevangelium (14,20 bzw. 17,21+22) zitierte. Ihre Worte waren buchstäblich wahr geworden.

In den nächsten Tagen begann ich in der Bibel zu lesen. Ich entdeckte bald Aussagen, in denen sich meine Erfahrung wiederspiegelte. Und ich begann, zu Jesus zu beten. Es wurde mir klar, dass die Bibel Gottes Wort ist.

Dann kam mir die Frage nach den anderen Religionen. Mir schien es einleuchtend zu sein, dass Gott noch andere Wege zu sich geschaffen habe. Um alle Menschen zu erreichen.

Und so begann ich nun, Bücher aus anderen Religionen zu lesen. Ich "verschlang" geradezu Schöpfungsmythen, indianische Spiritualität und irgendwann auch das Buch "Autobiographie eines Yogi" von Paramahansa Yogananda. Seine Berichte über Offenbarungen von Krishna, Jesus und anderen "Heiligen" faszinierten mich zutiefst. Gleichzeitig lebte ich als "Freak" in den Tag hinein. Ich sprach zwar mit Freunden über Jesus, war aber in meiner Lebensführung sehr inkonsequent.

Wer das Buch von Yogananda kennt (ein Klassiker für Yoga- und Esoterikanhänger), weiss, dass Yogananda von einem geheimnisvollen Guru namens "Babaji" berichtet. Dieser lebt seit Jahrtausenden im Himalaya und erscheint dort von Zeit zu Zeit in verschiedenen Gestalten. Er verfügt über große und übernatürliche Kräfte. Es werden viele Wunder von ihm berichtet. Er kennt alle hinduistischen Schriften auswendig und kann lange ohne Nahrung und Flüssigkeit leben. Er erscheint seinen Anhängern im Traum oder meditiert viele Tage lang unbeweglich. Babaji gilt Hindus als "Mahaavatar", das heißt als "Erscheinung Gottes in menschlicher Gestalt ohne Geburt".

Ich war von diesem Bericht sehr fasziniert. Jemand sagte mir, dass Babaji zur Zeit (1981) wieder in Indien wäre und empfahl mir das Buch: "Babaji, Botschaft vom Himalaya" von Maria-Gabriele Wosien. Ich besorgte es mir sofort. Die Autorin war selbst in Haidakhan gewesen und berichtete von ihm und seiner Lehre. 

Am meisten fesselte mich die Erfahrung eines fortgeschrittenen Yogis, der von einer besonderen Erfahrung mit Babaji, Jesus und anderen indischen "Heiligen" berichtete. Er schrieb, dass Jesus in einer Höhle (in Haidakhan) vor Babaji niedergefallen wäre um ihn anzubeten. Dann habe ihn Babaji liebevoll in den Arm genommen.

Ein anderer erlebte das Einswerden seiner Seele mit Babaji in einem Schwebezustand. Es erinnerte mich an meine erste Erfahrung mit Jesus.

Als ich dies gelesen hatte, zog ich den Schluß, dass Babaji, der ja als Verkörperung des höchsten Gottes Shiva gilt, wohl mein himmlischer Vater wäre. So meditierte ich, rezitierte seinen Namen und hatte bald spirituellen Kontakt zu ihm. Ich beschloß, bald zu ihm zu fahren, um die Wahrheit vor Ort selbst herauszufinden. Vorher wäre ich gerne noch getauft worden. Aber eine freikirchliche Gemeinde wollte solange warten, bis ich Jesus als einzigen Weg zu Gott akzeptieren könnte.

Im Buch von M.G. Wosien befand sich eine Wegbeschreibung. So fuhr ich Anfang April 1982 los. Ein Freund begleitete mich bis Griechenland. Er hatte dann aber kein Geld mehr. Ich flog bis Neu Delhi und fuhr mit der Eisenbahn nach Osten durch den Bundesstaat Uttar Pradesh. Inder halfen mir, mit dem Bus bis zu einer Endstation im Himalaya zu kommen. Als ich spät am Nachmittag dort ankam, nahmen zwei Einheimische mich mit hinauf in die Berge nach Haidakhan. Ich hatte die Reise im "Vertrauen auf den Herrn" angetreten und nun waren sie wegen mir an diesem abgelegenen Ort.

Es folgte eine für mich beeindruckende Wanderung unter dem Nachthimmel des Himalaya. Ich sah große Glühwürmchenschwärme. Es ging einige Mal durch den Fluß "Gautama Ganges", der sich dort den Berg hinabwindet. Dabei war ich erfüllt von dem Gedanken, bald "Gott" zu sehen.

 Am späten Abend erreichten wir den Tempel, wo noch eine Zeremonie mit Babaji stattfand. Er saß auf einem erhöhten Platz. Vor ihm saßen ca. 40 Personen, Männer und Frauen getrennt, auf dem Boden.

Ich wurde vor ihn geführt und fiel vor ihm nieder. Dabei erwartete ich irgendein Zeichen oder eine Erfahrung, dass er wirklich mein himmlischer Vater wäre. Doch nichts geschah. Jemand zog mich hoch - und Babaji war weg.  Ein Priester drückte mir Weihrauch in die Hand und führte mich zu einer Shiva-Figur. Er wies mich an, vor dieser Figur zu knien und ihr den Weihrauch zu opfern. Ich konnte es nicht fassen. Denn ich wußte aus der Bibel, dass Gott die Anbetung von Bildern u.s.w. verbietet. Doch in meiner Verwirrung tat ich, was man von mir wollte.

Man zeigte mir, wohin sich Babaji zurückgezogen hatte und wo mein Schlafplatz war. Ich wollte zu Babaji. Doch zu meinem Erstaunen sah ich hinter der Tür, dass er Sex mit einer Frau hatte. Ich zog mich sofort zurück und ging verwirrt zu meinem Ashram.

In den nächsten Tagen arbeitete ich mit den Dorfbewohnern und den Männern und Frauen, die wegen Babaji im Ashram lebten. Wir legten einen Garten an. Steine wurden aus dem Boden geholt und als Mauer aufgeschichtet. Jung und alt, Europäer und Einheimische, jeder tat, was er konnte. Ich hatte kurze Begegnungen mit Babaji. Auch lernte ich einen Deutschen kennen, der aufgrund einer Traumerscheinung des Gurus hergekommen war. Abends fanden Zeremonien mit herrlicher Musik statt. Eines Morgens gab es ein Feueropfer. An einem anderen Nachmittag saß Babaji mit Dorfbewohnern zusammen, die in seiner Gegenwart Haschisch rauchten. An einem anderen Tag fuhren wir eine längere Strecke durch die Berge in einen anderen Ort. Viele Menschen kamen, um Babaji ihre Verehrung zu erweisen.

In der Bibliothek des Tempels fand ich verschiedenste religiöse Literatur, darunter auch ein sehr mystisch-christliches Buch (Lorber-Evangelium). Aber mir fiel auf, dass es keine Bibel gab. Auch war nirgendwo ein Kreuz zu sehen.

Ich verstand auch nicht, warum ich durch die tägliche Arbeit mein "Karma" verbessern sollte. Ich war doch bereits durch Jesus erlöst. Und "mich selbst als Shiva bzw. Gott erkennen", wie es die Lehre von Babaji sagte, verstand ich auch nicht.         

So blieb meine Frage, ob er mein Vater im Himmel wäre, ungeklärt. Insgesamt entsprach Babajis Charakter nicht meiner Vorstellung vom Vater Jesu Christi im Neuen Testament. Weil mein Visum auch nur 30 Tage gültig war, entschied ich, wieder nach Deutschland gehen.

Zuhause nahmen meine Eltern mich wieder auf. Meine Freunde und Bekannten hielten mich für krank oder verrückt. Kein Wunder, denn ich hatte im Ashram eine Glatze geschnitten bekommen. Mein linker Fuß war etwas gelähmt und eine zeitlang plagte mich schwerer Durchfall. Und die Fragen bohrten in meinem Herzen weiter.

Einige Wochen später erhielt ich Post. Ein Freund, den ich im Sommer 1981 in Griechenland kennengelernt hatte, schrieb mir, wie er Jesus als einzigen Weg zu Gott erkannt hatte. Vorher hatte er Yoga praktiziert und makrobiotisch gelebt. Obwohl er dabei auch wie ich an Jesus glaubte. Nun war er sogar getauft worden. Er lud mich zu sich nach Bergedorf ein.

Gott gebrauchte diesen Freund, um mir langsam den Unterschied zwischen Jesus Christus und anderen übernatürlichen Erfahrungen zu verdeutlichen. Er gab mir auch Bücher von Watchman Nee, einem erfahrenen chinesischen Christen. Dann geschah eines Nachts Folgendes:

Ich hatte eine grauenhafte, dämonische Erscheinung. Ich geriet in totale Panik. Ob mit offenen oder geschlossenen Augen, die furchtbare Gestalt stand vor mir und flößte mir unbeschreibliche Angst ein. In meiner Not fiel mir, als "letzter Strohhalm", das Vaterunser ein. Sobald ich anfing zu beten, verschwand die Erscheinung und ich war in tiefen Frieden eingehüllt. Ich blieb im Gebet, denn ich hatte Angst, dass die "Gestalt" wiederkommen würde.

Diese Erfahrung beschäftigte mich sehr. Gott hatte mich aus dieser Qual befreit. Als ich am nächsten Abend betete, sprach Er leise zu mir. Er nannte mich sein Kind und sich selbst den "Gott Israels". Sinngemäß zeigte Er mir, dass mein eigener Weg mich zu dieser furchtbaren Erfahrung geführt hatte. Dann stellte Er mich vor die Entscheidung, ob ich Jesus allein nachfolgen wollte. Dies war mein Wunsch.

Das war der entscheidende Wendepunkt. In den folgenden Wochen gab ich Drogenkonsum und Rauchen auf. Jesus Christus war mein neues Leben, so brauchte ich beides nicht mehr. Ich las oft in der Bibel und betete viel. Gott öffnete mir die Augen über Sünde in meinem Leben. Ich erkannte, dass Vergebung der Schlüssel zur lebendigen, erfahrbaren Gemeinschaft mit dem Herrn ist.

Ich sagte mich von Babaji und den anderen mit ihm verbundenen Gurus los. Ich verbrannte sämtliche Literatur über ihn, besonders auch die Autobiographie eines Yogi von Paramahansa Yogananda. Ich verstand nun, dass er die Bibel verdrehte, um zu beweisen, dass angeblich auch Jesus und Paulus den Kriya-Yoga gelehrt hätten.

Stattdessen hat Jesus schon vor knapp 2000 Jahren seine Jünger gewarnt: "Wenn jemand zu euch sagen wird (wie z.B. Yogananda): Hier ist Christus, oder dort, so glaubt es nicht. Denn es werden viele falsche Christi und Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um ....... zu verführen." (Matthäus 24,23+24)

Und Paulus schreibt: "Denn solche sind falsche Gesandte, betrügerische Arbeiter, die sich als Gesandte des Christus verkleiden. Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts. Es ist also nichts besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit. Aber ihr Ende wird ihren Werken entsprechend sein." (2.Korinther 11,13-15)

Welch einer Lüge hatte ich doch geglaubt. Doch nun wußte ich, dass Jesus niemals vor Babaji niederfiel und es niemals tun wird. Als der Satan einmal Jesus in der Wüste dazu verführen wollte, befahl Jesus ihm weg zu gehen. Ob Babaji der Teufel persönlich ist, oder ein anderer Dämon (=gefallener Engel), spielt keine Rolle. Die Bibel zeigt, dass er bösartig und von unten ist. Kein Wunder, dass sie in seinem Ashram nicht zu finden war.

Ich verstand nun auch, was hinter der Lehre, "sich selbst als Gott oder Shiva zu erkennen", tatsächlich steckt. Nichts anderes als die Urlüge der Schlange im Garten Eden. "Ihr werdet sein wie Gott", lautete das falsche Versprechen, auf das unsere Mutter hineinfiel. Damit begann die furchtbare Tragödie der Menschheit, die Sünde und die Trennung von Gott. Babajis und Yoganandas Lehren sind nur eine neue Variante dieser Lüge.  

Auch die sogenannte "Einheit aller Religionen" erkannte ich nun als Täuschung. Wer außer Jesus gab denn sein eigenes Leben für uns Menschen hin? Niemand! Stattdessen verfolgen die Anhänger verschiedenster Religionen bis heute die Nachfolger Jesu, die zu ihnen kommen, um ihnen das Evangelium zu bringen. Auch Kirchen, die das Evangelium verfälschten, haben diese Schuld auf sich geladen. Wer Jesus gemäß der Bibel folgen will, muss auch Ablehnung und Verfolgung auf sich nehmen. "Sein Kreuz tragen", wie der Herr Jesus es ausdrückt.

Ich hatte damals manche Kämpfe mit den finsteren Mächten, die hinter dem Hinduismus stehen. Dabei erwies sich Jesus Christus als Sieger. Ich nahm sein Blut, das Er am Kreuz vergoß, in Anspruch. So schlimm solche Anfechtungen auch sein können, sie zeigten mir doch eindrücklich die einzigartige Macht Jesu. Sein Wort gilt: "Wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei (Joh. 8,36)." 

Diese geschah 1980-1982. In seiner Nachfolge erfahre ich weiterhin die kostbare Gemeinschaft mit meinem Herrn und Meister. Jesus Christus gibt jedem ein erfülltes Leben, der die Gebote Gottes hält. Dies ist "der schmale Weg, der zum Leben führt" (Matthäus 7,14) und den leider nur wenige Menschen finden. Jesus hat in seiner berühmten Bergpredigt (Matthäus 5-7) alles dazu gesagt.

Wenn Du Kriya Yoga praktizierst und vielleicht eine persönliche Beziehung zu Babaji hast, bitte ich Dich von ganzem Herzen zu überdenken, auf wen bzw. worauf Du Dich eingelassen hast. Babaji ist die Verkörperung eines jener Engel, von denen in 1. Moses 6,2 ff. geschrieben steht. Ihre sexuellen Begierden ließen sie Gestalt von Menschen annehmen. Im Judasbrief Vers 6 steht, dass Gott diese Engel "für das Gericht des großen Tages mit ewigen Fesseln unter der Finsternis verwahrt hat." Das apokryphe Buch Henoch berichtet dazu weitere Einzelheiten.

Ich lade Dich im Namen meines Meisters Jesus Christus ein, umzukehren und zu IHM zu kommen. Ich bezeuge Dir eindrücklich, das Jesus nicht mit Babaji zusammenarbeitet. Als würde der wahre Gott mit einem rebellischen Geschöpf zusammenarbeiten. Schon die Idee ist absurd.

Wenn Babaji Dich dann mit seinen dämonischen Kräften angreift, wird Jesus Christus Dich beschützen und Dir Autorität über ihn geben. Es ist der Name Jesu Christi und die Kraft seines Blutes, in welchem der Sieg ist. Deshalb brauchst Du keine Angst vor Babaji/Shiva haben.

Solltest Du aber bei ihm bleiben wollen, wird Shiva Dich in seinem irsinnigen "kosmischen Tanz" mit in das Feuer der Hölle ziehen, dass Gott auch ihm als ewige Strafe bereitet hat. Shiva heisst "Zerstörer". Er hat eine teuflische Freude daran, Dich in seinen eigenen Untergang mitzuziehen und zu zerstören.

Seine größte Lüge ist, zu behaupten, dass Gott und das Dämonische eins sind.


Ich empfehle Dir sehr, das Johannesevangelium zu lesen.



Du kannst mir gerne schreiben. Bitte schicke mir ein E-Mail mit einer entsprechenden Überschrift, damit ich es nicht aus Versehen lösche. 



Reinhold.Watty@t-online.de